verantwortlich für die
C.I.F.A.M. / France
(Coordination et Information en Faveur des Animaux Martyrs)
Warum an Silvester, hauptsächlich
um Mitternacht zur Begrüßung des Neuen Jahres,
Unsummen Geldes sinnlos in die Luft gejagt werden, verstehe
wer kann.
Durch den Höllenlärm sollen, wie zu Urzeiten, die
bösen Geister vertrieben werden, heißt es. Dabei
wird übersehen, dass die Urzeiten längst vorbei
sind und sich der Ungeist unserer Zeit nicht mit Knallerei
vertreiben lässt.
Lediglich die Feuerwerkskörper-Industrie
und ihre Handlanger profitieren von diesem Unsinn! Ansonsten
entsteht nur Schaden!
Beim Abbrennen der Knallfrösche, Raketen etc. werden
schädliche Dämpfe frei. Diese sowie die, nicht brennbaren
Kunststoff- und Aluminiumteile der Feuerwerkskörper belasten
die ohnehin strapazierte Umwelt.
Niemand respektiert das Abbrennverbot in Wohngebieten. Jedes
Jahr kommt es zu schweren Unfällen, wovon hauptsächlich
Kinder betroffen sind. Abgerissene
Gliedmassen, schlimme Augenverletzungen und/oder, oft tödliche
Verbrennungen sind die traurige Bilanz dieses Schwachsinns.
Darüber hinaus gerät die Knallerei in der Silvesternacht
zum höchsten Stressfaktor für kranke und alte Menschen,
für Kleinkinder und für Tiere.
Menschen und Lärmterror:
Einmal erwacht, ist es kranken oder alten Menschen schier
unmöglich, wieder Schlaf zu finden. Mütter von Kleinkindern
wissen ein trauriges Lied zu singen, wie die mühsam getrösteten
Kleinen beim nächsten Knall wieder in jämmerliches
Weinen ausbrechen und kaum wieder zu beruhigen sind.
Tiere und Lärmterror: Wildtiere - (dazu
gehören auch Vögel aller Art) haben es im Winter
ohnehin schon schwer genug durch Jäger, unvernünftige
Mountainbiker und Spaziergänger. Die Knallerei stört
sie bei der mühsamen Futtersuche und/oder schreckt sie
von ihren Schlafplätzen auf.
"Nutztiere"
- sind zwar in den Ställen einigermaßen geschützt.
Dennoch werden sie unruhig und oft gerät der gesamte
Tierbestand in Panik, mit fatalen Folgen.
Haustiere - sind
besonders betroffen. Hunde und Katzen haben eine Urangst vor
diesem Raketendonner. Einzig
gutes Zureden, ohne Strenge, hilft dagegen.
Verantwortungsbewußte Tierhalter sind gezwungen, ihre
Hunde/Katzen schon nachmittags ins Haus zu holen. Vorsichtshalber
müssen Wau und Mieze an der Leine Gassi gehen!
Die Tiere dürfen weder allein gelassen, noch in ungewohnte
(Keller-)Räume gesperrt werden. In vertrauter menschlicher
Gesellschaft und Umgebung, die Fenster und Rollläden
geschlossen, mit dezenter Musikuntermalung kommen Hunde/Katzen
einigermaßen über die Lärmrunden. Bei übersensiblen
Tieren hilft ein vom Tierarzt verschriebenes, leichtes Beruhigungsmittel.
Auch Bachblüten "Rescue-Tropfen" lindern den
Stress. Unbehütete Haustiere fliehen panischer Angst,
werden Opfer von Verkehrsunfällen und/oder landen, im
günstigsten Fall, im Tierheim.
Muß so viel Rücksichtslosigkeit und Gedankenlosigkeit
sein, für einige Minuten der "Illusion"? Gewiß
nicht!
Das in die Luft gepulverte Geld – jährlich
sind es Millionen - lässt sich, weiß Gott
- sinnvoller ausgeben: z.B. für humanitäre Einrichtungen
und für Tierhilfe. Ein knallfreies
Silvester im Einklang mit unseren Mitmenschen, unseren Mitgeschöpfen,
den Tieren und der Natur sowie ein gutes Neues Jahr wünscht
Ihnen