gerne stelle ich Ihnen ein Dosenfutter vor, mit dem wir seit zwei Monaten teilweise (leider reicht die Finanzierung nicht für alle Tiere) unsere Tiere füttern.
Um Ihnen ein Beispiel zu nennen, möchte ich Ihnen die Geschichte von unserer scheuen Katze „Xara“ erzählen, die wir vor einigen Monaten mit einem Oberschenkelhalsbruch übernommen haben. Ihr wurden in der Tierklinik Duisburg/Kaiserberg Implantate gesetzt. Danach wollte sie bei uns absolut Nichts essen. Wir versuchten mehrere Sorten Dosen- und Trockenfutter; auch gekochtes Hühnchen- und Rindfleisch wurden abgelehnt. In dieser Zeit hat uns Herr Schüchel von der Firma „Prosa“ mehrere Probedosen seines Futters zukommen lassen. Wir machten einen erneuten Versuch und stellten „Xara“ ein Schälchen mit diesem Futter in ihr Zimmer. „Xara“ hat sich sofort den Bauch vollgeschlagen und schlief daraufhin gemütlich ein.
In der darauf folgenden Zeit haben wir dieses Futter bei vielen sogenannten „Schlechtessern“ erfolgreich angewendet.
Es haben bereits auf unsere Empfehlung hin mehrere Familien eine Monatspackung „Prosa“ – Futter bestellt und waren damit sehr zufrieden.
„Prosa“ – Produkte kann man auch nur direkt bei der Firma beziehen. Der Zwischenhandel ist ausgeschlossen. Wenn Sie telephonisch bestellen möchten, wählen Sie bitte folgende Nummer: 0700 77672835.
Auf die Internetseite der Firma „Prosa“ kommen Sie mit folgendem Link:
www.prosa.ag. Und somit erhalten Sie immer frisches Futter, direkt und bequem ins Haus geliefert. Darüber hinaus erhält der Franziskushof zusätzlich eine Provision, auf eigenen Wunsch, in Form von Futter. Somit helfen Sie automatisch auch allen bedürftigen Tieren in unserem Tierheim.
Im ersten Monat haben wir schon so viel Futter bekommen, dass wir über eine Woche über 50 Tiere ernähren konnten.
Wenn Sie uns helfen wollen, dann versuchen Sie erst probeweise Ihrem Tier das „Prosa“ – Futter anzubieten.
Der Franziskushof dankt Ihnen im Voraus.
Schule und Tierschutz
23.07.2008
Liebe Tierfreunde, hier ist ein unseres Erachtens, ein wichtiger Link für Sie. Mit dem Tierschutz kann man gar nicht früh genug beginnen, nach dem Motto "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!"
www.schule-und-tierschutz.de
Tierschutz: Überlebensfrage für die kommenden Generationen!
Vielleicht sind Sie der Meinung, „Tierschutz, Überlebensfrage für die kommenden Generationen“, das sei eine - noch dazu theatralische - Übertreibung. Ganz im Gegenteil! Kenner der Materie - und darunter sind nicht nur Tierschützer, sondern renommierte Wissenschaftler - fordern schon seit Jahrzehnten, den Umgang des Menschen mit den Tieren sowie ihre Nutzung und die Folgen, beispielsweise durch die exzessive Massentierhaltung, grundlegend zu überdenken. Ihre Warnungen wurden nicht ernst genommen!
Jetzt werden die ehemaligen Skeptiker durch die sich überschlagenden Ereignisse eines Besseren belehrt: Treibhauseffekt, Erderwärmung, Regenwaldzerstörung für die Viehwirtschaft, Artenaussterben durch Monokulturen, mit Gülle belastetes Grundwasser, Hungerkatastrophen in der sog. Dritten Welt, Fehlernährung und Fettleibigkeit in den reichen Ländern, zunehmende Gewaltbereitschaft und vieles mehr. All dies steht in einem direkten oder indirekten Zusammenhang mit unserem Umgang mit den Tieren und unserer Einstellung zum Tierschutz, der so gut wie sämtliche Bereiche des menschlichen Lebens tangiert und zweifellos eines der wichtigsten politischen Themen der Zukunft sein wird. Schon vor 2500 Jahren mahnte der griechische Philosoph Pythagoras: „Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen zurück.“
Soll sich etwas zum Positiven ändern, kommt es vor allem auf die junge Generation an. Deshalb stehen gerade wir als Pädagogen in der Pflicht, unsere Schülerinnen und Schüler in diesem Themenbereich umfassend aufzuklären, ihnen Hintergrundinformationen zu liefern, damit sie selbst eine Entscheidung hinsichtlich ihres persönlichen Umgangs mit den Tieren und ihre Einstellung zum Tierschutz insgesamt treffen können. Was kann in der heutigen Situation der Welt wohl wichtiger sein, als jungen Menschen Mitgefühl für andere Lebensformen und Respekt für die Natur zu vermitteln? Tierschutz ist der beste Menschenschutz!
Jede Pädagogin, jeder Pädagoge kann sich relativ schnell und einfach in die Tierschutz-Problematik einarbeiten. Auf der Webseite www.schule-und-tierschutz.de sind Grundlagentexte, Arbeitsmaterialien, Argumentationshilfen sowie viele Anregungen und Tipps für den Unterricht zusammengetragen. Sie entscheiden selbst, was sie verwenden und wie Sie Ihren Unterricht damit gestalten.
Die Zeichen der Zeit stehen auf Sturm, und es steht viel auf dem Spiel: Also, wer, wenn nicht wir Pädagogen, und wann, wenn nicht jetzt?
Warum wird der Handel mit lebenden Tieren nicht verboten?
http://veg-tv.info/Zoohandel_-_Die_Ware_Tier
Schaut Euch den o.g. Link mal an! Ich habe es getan und bin sehr niedergeschlagen. Eigentlich wäre es aber soooo einfach: Man kauft diese Tiere nicht!!!! Da die Masse Mensch blöd , gleichgültig und gefühllos ist, wäre das durchzusetzen:
Warum wird der Handel mit lebenden Tieren nicht verboten?
Geht auch nicht. Warum? Geld stinkt nicht! Es ist zum Verzweifeln!
DANKSAGUNG an den EUROPÄISCHEN TIER- UND NATURSCHUTZ
Stand 28.10.2007
Sehr geehrter Herr Wiescher,
sehr geehrte Damen und Herren des Vorstandes,
Auf diesem Wege möchten wir uns herzlichst für Ihren grandiosen Einsatz im Tierschutz bedanken.
Der Franziskushof wird seit vielen Jahren vom ETN großzügig unterstützt.
Unser Tierheim ist in einem Fachwerkhaus untergebracht,deren Heizanlage aus finanziellen Gründen seit Jahrzehnten nicht erneuert werden konnte.Fast jede Woche waren Reparaturen notwendig.Voller Sorgen,daß im Winter die Heizung ganz ausfallen könnte,wandten wir uns mit der Bitte um Hilfe an den ETN.Zur größten Freude des Franziskushofes bekamen wir eine positive Antwort: der ETN übernahm die Kosten einer neuen Heizanlage.
Sehr geehrter Herr Wiescher,Sie haben dem Franziskushof mit dem Bau einer modernen Heizanlage das größte Problem gelöst.
Wir wünschen Ihnen und dem ganzen ETN-Team weiterhin viel Erfolg.
Vielen Dank
Marianne Danyluk
Fundtiere (Tierheimtiere) in deutschen Versuchslaboren
Bitte verteilt diese Rundmail und setzt sie auf Eure Internetseiten
An alle Tierschützer und Menschen, denen das Wohl der Tiere am Herzen liegt:
Inhalt dieser Mail:
Ein Gebet für die ärmsten der Armen, die Tiere in den Versuchslaboren
Ein Brief an die Tierschutzbeauftragten in NRW:
SPD Dr. Wilhelm Priesmeier
CDU Dr. Peter Jahr
Bündnis 90 die Grünen Undine Kurt
zum Thema Tierversuche
Ein Bericht über die Beschaffungskriminalität von Versuchslaboren
Bitte betet für die Tiere in den Versuchlaboren (Vielleicht ist es das Einzige was hilft):
Vater im Himmel,
erbarme Dich an diesem Tag und auch in der Nacht über die Tiere in den Versuchslaboren.
Schenke Ihnen Herr Gott, dass sie die Schmerzen die man ihnen zufügt nicht spüren.
Schenke ihnen Dein Erbarmen und erlöse sie aus der grausamen Situation in der sie sich befinden.
Schenke ihnen Deinen Frieden und einen Tag an dem sie ihre Leiden ertragen können.
Bitte Herr Gott, schenke den grausamen Vivisektoren ein mitfühlendes Herz und mach, dass sie von
heute an ihre Arbeit als unerträglich empfinden. Mache ihnen bewußt, dass sie in Dein Gericht kommen werden.
Stelle ihnen vor Augen, was ihr Ende sein wird, wenn sie sich weiter an Deiner Schöpfung vergehen.
Herr Gott im Himmel, erbarme Dich über den Tieren in den Versuchslaboren auf der ganzen Welt.
Bitte schenke den Politikern, dass sie wieder wie Menschen handeln die Verantwortung übernehmen für ihr handeln.
Schenke dass sie aus ihrer Erstarrung erwachen und nicht mehr nur daran denken, dass sie der Wirtschaft dienen müssen um voran zu kommen. Bitte schenke, dass die Politiker in unserem Land und überall auf der Welt ein liebendes Herz für die Tiere bekommen und dass sie nicht länger wegsehen können, was in deutschen Versuchslaboren und überall auf der Welt geschieht.
Vater laß Dein Gericht über alle die kommen die Tiere quälen und keine Gnade kennen. Auch über die Politiker, die ein
Herz aus Stein haben und seit Jahren den Willen des Volkes, den Tieren Gerechtigkeit wiederfahren zu lassen, überhören,
lass Deine Gerichte kommen.
Laß Deine Gerichte auch über die kommen, die Tiere in den Tierversuch bringen, um sich daran zu bereichern.
Gott verschaffe Recht denen die sich danach sehnen, Deinen gequälten und geschundenen Geschöpfen, und zögere es nicht
lange hinaus.
Danke dass Du unsere Gebete erhören wirst.
Amen.
Nachfolgendes Schreiben haben wir heute an die Tierschutzbeauftragten des Deutschen Bundestages geschickt.
SPD wilhelm.priesmeier@bundestag.de
CDU peter.jahr@bundestag.de
Bündnis 90 die Grünen undine.kurth@bundestag.de
Sehr geehrter Herr Dr. Priesmeier,
wir wenden uns heute an Sie, als den Tierschutzbeauftragten der SPD, weil wir glauben, dass es dringend erforderlich ist, dass neue Gesetzesgrundlagen geschaffen werden müssen, die beinhalten, dass keine Tierheimtiere, keine Fundtiere und auch keine wild gefangenen Tiere für den Tierversuch benutzt werden.
Es gibt zwar eine Novellierung des Tierschutzgesetzes (von 1997) mit folgendem Text, die sich auf das Töten der Tiere zB. zur Organentnahme bezieht. Hier dürfen keine Fundtiere und wild gefangenen Tiere verwendet werden.
So müssen künftig alle Einrichtungen, die Wirbeltiere für wissenschaftliche Zwecke verwenden, einen Tierschutzbeauftragten bestellen.
Die Neuregelung für das Töten von Wirbeltieren zu wissenschaftlichen Zwecken (beispielsweise zur Organ- oder Gewebeentnahme zum Zweck der Transplantation) enthält als Kernpunkt das Gebot, im Falle von Hunden, Katzen, Affen und Halbaffen nur Tiere zu verwenden, die speziell für diesen Zweck gezüchtet wurden. Bei Tieren dieser Arten muß in besonderem Maß sichergestellt werden, daß weder Fundtiere noch der Natur entnommene Tiere verwendet werden.
Bedeutet dass, das andere Tierversuche sehr wohl mit Fundtieren und der Natur entnommenen Tieren durchgeführt werden können? Und meint man mit Fundtieren die ggf. für andere Tierversuche erlaubt sind Tierheimtiere, oder zB. bei aus der Natur entnommenen Tieren u. a. wilde freilebende Katzen?
In einer Studie von 2002, der Uni Gießen, in der Tierversuche an Katzen gemacht wurden, wurden sowohl Tierheimkatzen, Freigänger, Hauskatzen und wild gefangene Tiere (frei lebende Katzen) verwendet. Wir sind erschüttert, das es von Seiten des Gesetzgebers hier bisher keine Gesetzesänderung zum Schutz dieser Tiere gegeben hat.
http://bibd.uni-giessen.de/ghtm/2002/uni/d020045.htm
Auch flossen in diese Studie Forschungsergebnisse von einem Dr. Bilkei ein, der illegale Medikamente aus der Schweiz an das Tierheim Kamp-Lintfort lieferte, wo diese zu illegalen, Tierversuchen verwand wurden. Dieses Tierheim ging durch sämtliche Medien nachdem der Skandal unter dem Titel "Friedhof der Kuscheltiere" durch die Medien ging. Man fand dort hunderte von Tierkadavern, die teilweise aufgestapelt in der Garage lagen und in den verschiedensten Verwesungszuständen dort vorgefunden wurden, als das Tierheim geschlossen wurde.
Jahr für Jahr verschwinden unzählige Tiere in Deutschland, teilweise vor der eigenen Haustüre weggefangen. Das trifft sowohl für Hunde als auch für Katzen zu.
Im Kreis Kleve verschwanden in der Zeit von Okt. 2003 bis Januar 2004 140 Tiere, die Dunkelziffer liegt wesentlich höher. So ist es in ganz Deutschland. Städte werden der Reihe nach abgegrast. Das die Tiere vordergründig der Felle wegen gefangen werden ist unrealistisch. Das sie für den Tierversuch verheizt werden sehr wahrscheinlich.
Paragraph 7 Tierschutzgesetz, ist die Erklärung warum all die getöteten Tiere, zwecks Organentnahme oder Anatomiestudium oder Experimentieren am Tier in Narkose, ohne Erwachen, überhaupt nicht in der Statistik auftauchen, da diese nicht unter die Definition Tierversuche fallen.
Könnte es sein, dass die Bevölkerung, damit das so die Statistik der für Tierversuche verwandten Tiere niedriger gehalten wird als sie ist, getäuscht werden soll?
Von der Regierung angeordnete Tierversuche müssen nach unserem Kenntnisstand nur angemeldet werden und bedürfen keiner weiteren Genehmigungsverfahren. Hier dürfte der Nachweis schwer zu erbringen sein, dass für Tierversuche nur speziell gezüchtete Tiere verwand wurden.
Können Sie uns sagen ob es hier weitere Kontrollmechanismen gibt?
Eine 20 Wochen alte, speziell für den Tierversuch produzierte Katze, kostete 2003 bei der Firma Harlan 515 €.
Um wie vieles preiswerter kommt man an die Tiere heran wenn man nur die Tierfänger/ Tierhändler bezahlen muss.
Abgesehen davon, dass das Einfangen von Tieren, die einen Besitzer haben Diebstahl, und somit eine Straftat ist, öffnet die Regierung damit, dass Tierversuche sich nicht ausschließlich auf gezüchtete Tiere beschränkt, dieser kriminellen Handlungsweise Tür und Tor. Oder sehen Sie das anders?
Das Tiere von der Straße für Versuche verbraucht werden, dafür gibt es mittlerweile unzählige Hinweise.
Zu Ihrer Kenntnisnahme ein Bericht aus 2001.
Hier ein Auszug aus dem unten ganz angefügten Artikel, damit Sie diesen nicht ganz lesen müssen, falls Ihre Zeit hierfür nicht ausreicht.
Werden nur extra für diesen Zweck gezüchtete Hunde zu Experimenten herangezogen?
Nein, die Beschaffung von "Experimentiermaterial" erfolgt auch auf anderen Wegen. Etliche Universitäten bezogen ihre "Versuchsobjekte" von unseriösen Händlern wie die Rheinisch Westfälisch Technische Hochschule (RWTH) in Aachen von Erich Stock aus Gelnhausen oder Werner Riedl aus München. Ein Universitätsprofessor aus Homburg gestand: "In den siebziger Jahren haben wir das Saarland regelrecht ENTHUNDET. Die Polizei hat damals Fundtiere, vor allem im Bereich der Autobahnen nicht an die Tierheime abgegeben, sondern zu mir in die Experimentelle Chirurgie gebracht." Diese Beschaffungskriminalität hat sich bis heute nicht geändert. Der "Tierdetektiv" Dieter Körner aus Hamburg, der Tierdieben auf der Spur ist, machte unlängst drei Polen dingfest, in deren Auto er Drahtschlingen zum Einfangen von Hunden und Katzen entdeckte, die an Versuchslabors verkauft werden sollten.
Vor einiger Zeit berichtete mir eine Tierschützerin das vor einigen Jahren Tiere die von der Stadt eigentlich ins Tierheim hätten gebracht werden müssen, stattdessen in der Uni Essen gelandet sind.
Hier handelt es sich um kriminelle Methoden zur Tierbeschaffung. Das viele Tierversuche stattfinden um nur die Neugier der Vivisektoren zu befriedigen ist leider auch gang und gebe.
Warum gibt es hier nicht mehr Kontrollmechanismen?
Die Menschen in unserem Land, von denen die Politiker gewählt wurden, wollen nicht, dass ihre Haustiere von der Straße weggestohlen und in den Versuch gebracht werden. Ebensowenig wollen die Bürger dieses Landes das speziell für den Versuch gezüchtete Tiere auf grausamste Weise in Versuchen gequält werden. Diesem Tierleid muß ein Ende bereitet werden.
Die Regierung in Berlin wird beständig mit Petitionen und Bittschreiben der Bevölkerung zugeschüttet und es müßte klar sein, dass in vielen Bereichen
des Tierschutzes dringender Handlungsbedarf besteht.
Warum wird auf die Bedürfnisse der Bevölkerung mehr für den Tierschutz zu tun nicht ausreichend eingegangen?
Wir bitten Sie durch Eingaben und Vorschläge zur Gesetzesänderung, etwas gegen das Morden und unsägliche quälen der Tiere in deutschen Versuchslaboren zu unternehmen.
Deutschland hat im Ausland einen so schlechten Ruf, dass mittlerweile in ausländischen Tierheimen die Befürchtung besteht, dass Tierschutztiere im Tierversuch in Deutschland enden. Man weigert sich teilweise mittlerweile deutschen Tierschützern Tiere mitzugeben.
Wir bitten Sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten etwas zum Schutz der Tiere zu unternehmen und alternative Methoden bei der Bundesregierung durchzusetzen. Sie sind als Abgeordneter ein Vertreter unseres Volkes. Bitte setzen Sie sich für die Interessen des Volkes ein.
Es gibt ein sehr treffliches Bibelwort: "Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüder, das habt ihr mir getan. Mathäus 25,40b"
Es wird für jeden der sich am Morden wehrloser Geschöpfe schuldig oder mitschuldig macht eine gerechte Strafe geben.
Bitte setzen Sie sich für die Rechte der Tiere in den Versuchslaboren ein und helfen Sie mit, dass Tierversuche zukünftig nicht mehr erforderlich sind.
Internationaler Zusammenschluss Tierschutz
Vollständiger Bericht:
Ein Interview mit Lisa-Maria Schütt , Vorsitzende des Vereins“ Tierversuchsgegener BRD e.V. gefunden in der Zeitschrift Hundewelt 09/2001. Ich danke dem Minerva-Verlag GmbH, dass ich diesen Artikel hier, auf meiner HP, veröffentlichen darf.
Weshalb wird gerade der Hund als Versuchstier eingesetzt?
Der Hund gilt seit jeher als des Menschen treuester Kamerad, zurecht, doch seine Anhänglichkeit wurde ihm oft zum Verhängnis. Als domestiziertes Lebewesen ist er in geradezu fataler Weise abhängig davon, was wir Menschen mit ihm und aus ihm machen. Vom Jagdhund über den Lawinenhund, Schlittenhund, Wachhund, Blindenhund, Kettenhund, Meldehund, Minensuchhund, Drogenhund, Hüte- und Hirtenhund, Kampfhund, Polizeihund, Weltraumhund und Versuchshund reicht die Palette der Bezeichnung für die „Gebrauchshunde“. Daneben ist er noch Familienhund, Schoßhund und Spielgefährte für unsere Kinder. Es ist noch viel Aufklärung zu leisten, was unseren Umgang mit diesen liebenwerten Vierbeinern und ihre „Hundewelt“ betrifft. Einen Teil davon stellt unsere Öffentlichkeitsarbeit dar. In unseren Informationsschriften haben wir immer wieder Experimente an Hunden beschrieben, die an Universitäten und in der chemischen-pharmazeutischen Industrie angeblich zur Erforschung menschlicher Krankheiten gemacht werden.
Welche Hundesrasse wird bevorzugt eingesetzt?
Beagle-Hunde erfreuen sich wegen ihrer sprichwörtlichen Sanftmütigkeit besonderer Beliebtheit. Sie werden von den Pharma /Chemie-Konzernen oder in „Versuchstierzuchtfarmen“ en masse produziert. Letztere bieten sie per Katalog bereits voroperiert an, darunter mit entnommenem Auge (Enukleation) oder durchtrennten Stimmenbändern (Devokalisierung). Mit lebensverachtendem Zynismus werben diese Betriebe, die sich seit den 50er Jahren weltweit etabliert haben, für ihre „Produkte“. Die Firma White Eagle preist ihre besonderes kleinen Beagle-Hunde an, die handlicher sind, weniger fressen und nicht so viele Test-Arzneimittel brauchen – eiskalte Vermarktung empfindsamer Mitgeschöpfe. Sogenannte Welpenverhätscheler werden beschäftigt, um die jungen Hunde auf Gefügigkeit für spätere Eingriffe zu trainieren. „Paws to reflect“ (Pfoten zum Widerspiegeln) heißt der Slogan von Hazleton Research Animals für saubere Beagle, die schon im Alter von drei Wochen einem „Anpassungsprogramm“ unterzogen werden. Die Firma LRE hält über 10.000 Hunde und schafft zwecks rascher Akklimatiesierung künstliche Laborbedingen durch völlig von Wänden umgebene, überdachte Zwinger. Sogar trächtige Hündinnen werden angeboten.
Werden nur extra für diesen Zweck gezüchtete Hunde zu Experimenten herangezogen?
Nein, die Beschaffung von "Experimentiermaterial" erfolgt auch auf anderen Wegen. Etliche Universitäten bezogen ihre "Versuchsobjekte" von unseriösen Händlern wie die RheinischWestfälisch Technische Hochschule (RWTH) in Aachen von Erich Stock aus Gelnhausen oder Werner Riedl aus München. Ein Universitätsprofessor aus Homburg gestand: "In den siebziger Jahren haben wir das Saarland regelrecht ENTHUNDET. Die Polizei hat damals Fundtiere, vor allem im Bereich der Autobahnen nicht an die Tierheime abgegeben, sondern zu mir in die Experimentelle Chirurgie gebracht." Diese Beschaffungskriminalität hat sich bis heute nicht geändert. Der "Tierdetektiv" Dieter Körner aus Hamburg, der Tierdieben auf der Spur ist, machte unlängst drei Polen dingfest, in deren Auto er Drahtschlingen zum Einfangen von Hunden und Katzen entdeckte, die an Versuchslabors verkauft werden sollten.
Wofür benötigen wir Tierversuche? Sind sie ethisch überhaupt vertretbar?
Tierversuche dienen u.a. als Vehikel für dubiose Universitätskarrieren. Einer, der eine solche Laufbahn eingeschlagen hat, ist Prof. Dr. Bernd Brinkmann, Gerichtsmediziner, Universität Münster. Er erdrosselte Hunde durch manuelles Zuziehen eines fingerdicken Hanfseiles unterhalb des Kehlkopfes durch "zwei kräftige Männer", Verdrillung einer Kette mit einem knebelartigen Metallstab und mit einem Drahtseil, welches mit einem speziellen Hebelwerkzeug zugeschnürt wurde. Einige Versuche verlangten das Erwürgen durch "manuelle Kompression des Kehlkopfes" Für seine 300 herausgegebenen Publikationen zum Thema Rechtsmedizin und damit für seine Tierversuche erhielt Brinkmann im November 1994 einen mit 60 000 Mark dotierten Preis. Erst kürzlich empörte sich Hans Meiser in seiner Sendung mit dem Titel "Wie mit Organen Geschäfte gemacht werden" darüber, dass derselbe Bernd Brinkmann ohne Befragung der Eltern für tot erklärte Kinder zwecks Organentnahme ausgeschlachtet hat. Uns Tierversuchsgegner überrascht so etwas nicht, denn wir wissen und können auch nachweisen, dass vorangegangene Experimente an unseren Mitgeschöpfen aus zwei Gründen immer Menschenversuche nach sich ziehen: Tierversuche wirken gefühlsabstumpfend. Und das Resultat? Die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft beantragte eine erneute "Überprüfung" von Viagra, da eineinhalb Jahre nach dessen Zulassung bereits 18 Meldungen über Todesfälle eingegangen waren.
Wie sieht die Zukunft aus? Ist ein Ende der Tierversuche in Sicht?
Wer sich so wie wir seit Jahren mit der Problematik der Tierversuche auseinander gesetzt hat, dem sind die eklatanten Widersprüche, die sich zwangsläufig aus der Unsinnigkeit der Tierexperimente "zum Wohle des Menschen" ergeben, nichts Neues. Durch solche "Studien" können menschliche Krankheiten nicht erforscht werden, da aufgrund gravierender anatomischer, physiologischer und weiterer Unterschiede kein einziges Tier weder für andere Tiere noch und schon gar nicht für den Menschen "Modell" sein kann. Alle Vorhersagen aus tierexperimentell gewonnenen Daten sind reine Spekulation. Das gilt selbstverständlich auch für den Hund. Neben der Kritik an Tierversuchen aus ethischer und methodologischer Sicht haben wir immer wieder auf ganzheitliche medizinische Disziplinen aufmerksam gemacht, deren Vertreter Tierversuche aus philosophischer und fachlicher Sicht ablehnen. Ihre Heilerfolge können jedoch trotz aller Bemühungen der industriellen Medizin, die nur an Symptomen herumkuriert und für die Chemikalisierung der Bevölkerung durch exzessive allopathische Medikation verantwortlich ist, nicht wegdiskutiert werden. Für die Biologische Medizin machen wir uns auch weiterhin stark, an der Seite von Wissenschaftlern und Ärzten, die sich von der konzertierten Eliminierungsstrategie gegenüber diesen Verfahren nicht beirren lassen. Der große Zulauf aus der Bevölkerung zu einer "Medizin der Zukunft" ist unübersehbar und läuft uns auf eine nicht allzu ferne Befreiung der "Versuchstiere" hoffen.
Neues Projekt der TVG-Pulheim: Haustierdiebstahl in Deutschland
Die Tierversuchsgegner Pulheim e.V. - Menschen für Tierrechte - hegen seit langem einen schrecklichen Verdacht. Gleich mehrmals fiel das Verschwinden von Hauskatzen zeitlich zusammen mit ominösen Sammelaktionen. Bundesweit warnen Sie bereits seit August 2003 vor Tierdiebstählen in Zusammenhang mit Altkleidersammlungen. Als ein Prospektverteiler in der Nähe von Frankfurt dabei gefaßt wurde, wie er eine Katze angelockt und in seinen Rucksack gesteckt hatte. Dabei wurde das Tier so schwer verletzt, dass der anschließend aufgesuchte Tierarzt es nur noch von seinen Leiden erlösen konnte.
Das neue Projekt des Vereins heißt "Haustierdiebstahl in Deutschland", dass von dem Mitglied, Michael Herrentals, und Webmaster der HP-Seite www.haustierdiebstahl-in-deutschland.de vorgestellt wird. Auf den Internetseiten der Tierschützer werden auch die Methoden der Tierfänger beschrieben, die unter anderem Lebendfallen und Duftstoffe zum Ködern einsetzen sowie weitere Informationen über illegale Sammler und Tips was man tun kann, wenn das Haustier plötzlich verschwunden ist, veröffentlicht.
So wurde bereits für die erste Kalenderwoche des Jahres 2007 eine Warnung für Porta Westfalica herausgegeben, ebenso für Hannover, Barsinghausen, Lemgo und Espelkamp. Kürzlich erst wurden die Orte um Bergisch-Gladbach besammelt und zur Zeit die Orte in und um Leverkusen, Rösrath, Köln und Bergheim von den ominösen Lumpensammlern aufgesucht. Höchstwahrscheinlich werden insbesondere die kleinen Ortschaften mit ruhig gelegenen Wohnsiedlungen rund um die großen Städte von den Sammlern bevorzugt. Deshalb sind die Tierschützer dringend auf Hinweise (deutschlandweit) aus der Bevölkerung angewiesen. Meldungen - möglichst mit dem Zettel der Sammlungsankündigung - an die unten angegebene Haus- oder eMail-Adresse senden.
Tierfänger-Warnung gibt es aber auch für den Landkreis Heilbronn und Hohenlohekreis, sowie für Hamburg, Frankfurt, Erdmannhausen und Stadthagen. Deshalb appellieren die Tierschützer bundesweit an die Kommunen, derartige Haussammlungen flächendeckend zu verbieten.
Ausdrücklich ruft Gerd Straeten, Vorsitzender der Tierschutz-Organisation, die Bevölkerung zur Wachsamkeit bei Altkleidersammlungen
auf und alle verdächtigen Beobachtungen sofort der Polizei und den Tierschützern zu melden. Das Augenmerk solle dabei nicht nur auf
unaufgefordert abgestellte Wäschekörbe und Sammelbehälter gerichtet werden, sondern auch auf verdächtige Fahrzeuge, insbesondere Kombis und Lieferwagen mit auswärtigen Kennzeichen, die langsam durch Wohngebiete fahren. Straeten empfiehlt außerdem dringend, Haustiere mit Hilfe von Chip oder Tätowierungsnummer registrieren zu lassen. Das helfe zwar im Ernstfall nicht gegen Diebstahl, jedoch würden manche Tiere auch wieder ausgesetzt und gelangten mit Hilfe der Registrierung dann wieder nach Hause.
Es sei verschiedentlich auch schon vorgekommen, dass nach einem Anruf von resoluten Tierhaltern bei der jeweiligen Sammlungsfirma die Katze am nächsten Tag wieder nach Hause gekommen sei. Meist aber existieren die Telefonnummern auf den Sammlungszettel nicht wirklich.
Bei der großen Anzahl spurlos verschwundener Katzen handelt es sich ausschließlich um wohl genährte, ausgewachsene Tiere, die entweder in der abendlichen Dämmerung oder nachts verschwinden. Die Tierschützer vermuten, dass ihre Felle als so genannte "Rheumadecken", Pelzbesatz an Jacken, Mäntel und Stiefel und perfider Weise auch als Katzenspielzeug Verwendung finden.
Deshalb empfehlen sie Katzen - selbst bei größtem Protest! - die Nächte über im Haus zu halten!
"Sollte dennoch das Haustier spurlos verschwinden und nach intensiver Suche nicht aufgefunden werden, erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Lassen Sie sich nicht abweisen! Die Polizei ist verpflichtet Ihre Diebstahlsanzeige aufzunehmen," erklärt Straeten.
Es sei völlig absurd, dass in oder mit den Sammelbehälter Tiere eingefangen werden. "Sie erfüllen lediglich eine Alibifunktion um auf privates Grundstück zu gelangen und evtl. den eigentlichen Tierfängern ein Zeichen zu setzen", so Straeten. "Niemand muß solche Sammelbehälter auf seinem Grundstück dulden und kann sie an den nächsten öffentlichen Platz oder an die Hauptstrasse stellen."
Offen bleibt allerdings, ob die Sammler selbst zu den Tätern zählen oder ob diese Tierfänger Sammlungen abwarten, um keinen Verdacht zu erregen, wenn sie von Fahrzeugen aus die Gegend nach Haustieren auskundschaften.
Tierversuchsgegner Pulheim e.V.
MENSCHEN FÜR TIERRECHTE
Ordensstr. 22
D - 50129 Bergheim-Auenheim
Redakteurin TIER-INFO: Trudi Straeten
Vorsitzender: Gerd Straeten
sowie Mitglied im Internet(z)werk für Tiere/ IfT Deutschland
Mail-Adressen: Tierinfo@gmx.de
webmaster@haustierdiebstahl-in-deutschland.de
HP: www.tvg-pulheim.de
www.ift-onlinezentrale.de , www.tigerschutz.de
www.haustierdiebstahl-in-deutschland.de
Die grosse Koalition und der Tierschutz
Große Koalition beim Tierschutz ein zahnloser Tiger
Zur heutigen (20. Sept. 2006) Ablehnung des Antrags der Fraktion
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, ein Einfuhrverbot für Katzen- und Hundefelle zu
beschließen, durch die Mehrheit des Agrarausschusses des Deutschen
Bundestages erklärt Undine Kurth, tierschutzpolitische Sprecherin und
Parlamentarische Geschäftsführerin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
CDU/CSU und SPD haben es heute versäumt, ein deutliches Signal für den
Tierschutz zu setzen. Jährlich werden - vor allem im asiatischen Raum
- mehrere Millionen Tiere unter brutalsten Bedingungen gehalten oder
gefangen und dann grausam getötet.
Obwohl alle Fraktionen des Deutschen Bundestages die tierquälerischen
Bedingungen der Pelzgewinnung bei Hunden und Katzen verurteilt haben,
sind nur FDP und LINKE unserem Antrag gefolgt. In diesem wird ein
nationales Einfuhrverbot für Felle von Hunden und Katzen, der Einsatz
der Bundesregierung für ein europaweites Verbot sowie ein
Kennzeichnungssystem und eine Kennzeichnungspflicht für in
Kleidungsstücken verarbeitete Felle gefordert.
Es ist beschämend, dass sich CDU/CSU und SPD nicht klar zur
nationalen Verantwortung Deutschlands für den Tierschutz bekennen, die
sich aus der Staatszielbestimmung Tierschutz zwingend ergibt. Mit
Sonntagsreden kommt der der Tierschutz nicht voran, und der Verweis
auf eine spätere europäische Regelung ist kein überzeugender Grund,
national die Hände in den Schoß zu legen. Mit dem Beschluss eines
nationalen Einfuhrverbots wäre ein starkes positives Signal in
Richtung Brüssel ausgesandt worden.
Es bleibt damit bei der unhaltbaren Situation, dass in Deutschland die
Einfuhr von tierquälerisch gewonnenen Fellen von Hunden und Katzen und
ihre Verarbeitung in Kleidung und Spielzeug erlaubt sind. Den
Verbraucherinnen und Verbrauchern wird nach wie vor verwehrt, sich
über die Herkunft von Fellen zu informieren und ihr Kaufverhalten
daran zu orientieren.
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordern die Bundesregierung auf, ihrer
Ankündigung, sich auf europäischer Ebene für eine gemeinschaftliche
Regelung einzusetzen, nachdrücklich Taten folgen lässt. Wir werden sie
schon bald nach ihren diesbezüglichen Aktivitäten fragen.
Vorzimmer der Parlamentarischen Geschäftsführerin Undine Kurth MdB
Tourismus- und Naturschutzpolitische Sprecherin
Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Dorotheenstr. 101
10117 Berlin
Tel.: 030.227-75223
Fax.: 030.227-76506
mailto:undine.kurth@bundestag.de
www.undine-kurth.de
KRIEG GEGEN TIERE!
24.05.06
Von Ingolf Bossenz
Im Jagdjahr 2004/2005 wurden von Jägern in Deutschland getötet: 1 081 416 Rehe, 915 245 Wildtauben, 566 406 Füchse, 552 812 Feldhasen, 548 310 Wildenten, 476 042 Wildschweine ... Die Aufzählung ließe sich fortsetzen. Auch 300 000 bis 400 000 Katzen und 35 000 bis 45 000 Hunde werden jährlich von wackeren Weidmännern abgeknallt. Ein Braunbär war bislang nicht dabei. Der jetzt nach Bayern eingewanderte könnte also durchaus die Abschussliste bereichern. Dass im aktuellen Fall die mediale Empörung Riesenwellen schlägt, während die alltäglichen Gräuel in Tierfabriken, Versuchslabors und nicht zu vergessen bei der Jagd kein Stoff für Schlagzeilen sind, ist angesichts der Seltenheit des wilden Gastes ja irgendwie verständlich. »Typisch deutsch« allerdings, wie der Präsident des Deutschen Naturschutzrings, Hubert Weinzierl, meint, ist der Schießbefehl des bayerischen Umweltministers indes nicht. Zeitgleich mit dem Rummel um den Bären teilte die japanische Regierung mit, dass fünf Schiffe in den Nordwest-Pazifik ausgelaufen sind. Um dort Walen Sprengstoff-Harpunen in den Körper zu jagen. 260 der Meeressäuger sind zum Abschuss freigegeben zu Forschungszwecken. In Deutschland sind die Rechtfertigungen der Jagd nicht ganz so dämlich. Eines bleibt sie trotzdem: Ein erbärmlicher Krieg gegen Tiere.
Neue Testverfahren sollen in der EU Tierversuche ersetzen
TASSO-Newsletter 23.03.2006
Neue Testverfahren sollen in der EU Tierversuche ersetzen
Durch sechs neue Testverfahren für Chemikalien und Arzneimittel sollen in der EU die Zahl der Tierversuche reduziert werden. Die zuständigen Experten genehmigten die entsprechenden Verfahren, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Beispielsweise können Unternehmen künftig im Labor gezüchtete menschliche Zellkulturen verwenden, um bestimmte Versuchsreihen durchzuführen, anstatt wie bisher die Stoffe oder Medikamente im grausamen Tierversuch zu testen.
mit Änderung der deutschen Tollwutverordnung vom 20. Dezember 2005 wurde das deutsche Recht endlich an das EU-Recht angepasst.
Nun wird also nicht mehr nur die jährliche Tollwutimpfung als "wirksamer Impfschutz" anerkannt ,sondern als "wirksamer Impfschutz" gelten Wiederholungsimpfungen, die innerhalb der vom Hersteller angegebenen Zeitabstände verabreicht worden sind.
Ich möchte ich Sie fragen, wann wir deutschen Tierhalter die veränderte
Rechtslage zu spüren bekommen?
Auszugsweise möchte ich Ihnen zwei Hersteller zitieren, die ich u. a. anschrieb:
"Aufgrund der Qualität unserer Impfstoffe sind wir zuversichtlich, eine Verlängerung der anerkannten Immunitätsdauer bald zu erhalten."
"... d.h. gilt die einjährige Wiederholungsimpfung in Deutschland unabhängig davon, ob dieser Impfstoff in anderen europäischen Ländern eine erweiterte Zulassung hat (z.B. Schweiz, Benelux)." (Nun nicht mehr!)
Und vom Paul Ehrlich Institut erhielt ich die folgende Auskunft auf meine Anfrage:
... Es gibt seit kurzem auch in Deutschland Tollwutimpfstoffe für Hun-
de und Katzen mit einem Impfintervall von mehr als 12 Monaten. Wenden Sie sich bitte diesbezüglich an Ihren Tierarzt, der von den jeweiligen Impf- stoffherstellern sicherlich umgehend darüber informiert wird. Die deut- schen Tierhalter müssten bei schnellem Kommunikationsfluss zwischen den Impfstoffherstellern und den Praxen schon in ihrem nächsten Impfge-spräch davon erfahren. ...
Ihrer Antwort sehe ich dankend und mit Interesse entgegen.
Mit freundlichen Grüßen
Heidrun Schultz (Besitzerin von 3 Hunden)
Hilfe für Obdachlose und ihre Hunde
In den strengen eisigen Nächten gibt es in Halle-Saale Unterschlupf für Obdachlose
mit ihren Hunden in der Rudolf-Ernst-Weiße Str. 8
In Leipzig ist der Hauptbahnhof für Obdachlose und Hunden rund um die Uhr geöffnet.
Staupe bei Wildtieren Hundeimpfen lassen
AHO Aktuell - Informationen zur Tiergesundheit
Kreis Bielefeld: Staupe bei Wildtieren +++ Hunde impfen lassen (05.01.2006)
Bielefeld (aho) - Nachdem in den Nachbarkreisen Gütersloh und
Lippe 1 in Schloß Holte-Stukenbrock und Kalletal die Virusinfektion
Staupe bei mehreren Mardern, Füchsen und Dachsen aufgetreten ist, hat
nun auch das Veterinäramt der Stadt Bielefeld bei einem Marder im
Norden der Stadt die für Hunde hochansteckende, für Menschen aber
ungefährliche Virusinfektion festgestellt. Der auffällige Marder
zeigte ein ungewöhnliches, für erkrankte Tiere typisches Verhalten. Er
wurde tagsüber beobachtet und hatte die Scheu verloren.
Marder sind auch in städtischen Bereichen weit verbreitete Wildtiere,
die sich in der Nähe des Menschen aufhalten und nicht selten als
autstarker Dachbodenbenutzer oder Kabelfraßverursacher im Motorraum
des PKW wahrgenommen werden. Eine Übertragung der Staupe auf
ungeimpfte Hunde, Frettchen oder Nerze ist auch bei indirektem Kontakt
mit infizierten Tieren grundsätzlich möglich.
Hundehaltern wird daher dringend empfohlen den Impfstatus ihrer Tiere
zu prüfen. Die Staupe ist in den südlichen Ländern weit verbreitet und
trat daher in den letzten Jahren gelegentlich bei importierten Hunden
auf.